Die Rolle der Arterien im menschlichen Körper

Arterien sind Gefässe, die das Blut vom Herzen weg in den Körper leiten. Im Unterschied zu Venen verfügen sie über eine ausgeprägte Muskelschicht in ihren Wänden, in der der Herzschlag spürbar ist. Deshalb werden sie auch als Schlag- oder Pulsadern bezeichnet. Bei Menschen mit hohen Cholesterinwerten oder einer entsprechenden genetischen Veranlagung ist das Risiko, dass sie verkalken, manchmal schon in jüngeren Jahren gegeben.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

Die PAVK kann auf verschiedene Weise behandelt werden.

Bei Menschen, die an der PAVK leiden, treten Durchblutungsstörungen in den Extremitäten auf. Am häufigsten sind die Beine betroffen, was dazu führt, dass die Patientinnen und Patienten keine langen Strecken am Stück gehen können. Aufgrund der Pausen, die sie unterwegs einlegen müssen, spricht man im Volksmund auch von der Schaufensterkrankheit.

Arteriosklerose

Die Arteriosklerose und ihre Entstehung

Die Arteriosklerose ist eine weit verbreitete Gefässerkrankung, bei der sich die Arterien durch Ablagerungen verengen oder verhärten. Da sie im ganzen Organismus vorkommen, können unterschiedliche Körperstellen betroffen sein, zum Beispiel die Beine, die Arme oder die Halsschlagader.  Obwohl diese Problematik anfangs keinerlei Beschwerden nach sich zieht, gilt sie als Hauptursache für gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie den Herzinfarkt oder den Schlaganfall. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose von entscheidender Bedeutung.

Aneurysma

Das Aneurysma und seine Entstehung

Wenn die Wand einer Arterie an einer bestimmten Stelle nachgibt, sich nach aussen wölbt und eine Ausbuchtung bildet, bezeichnet man das als Aneurysma. Ein solches entsteht durch eine angeborene oder erworbene Schwäche des betroffenen Gefässes. Aneurysmen werden meist durch Zufallsbefunde entdeckt, denn sie rufen nur selten Beschwerden hervor. Falls sie reissen, können sie jedoch zu schweren Hirnblutungen führen. Deshalb sollten sie regelmässig kontrolliert werden.