Die Rolle der Venen im menschlichen Körper

Unsere Venen vollbringen täglich Höchstleistungen, indem sie etwa 8'000 Liter Blut zum Herzen befördern. Ohne angemessene Unterstützung können dabei Beschwerden wie geschwollene oder schmerzende Beine, Krampfadern, Besenreiser oder Thrombosen entstehen. Als Risikofaktoren dafür gelten Übergewicht, Bewegungsmangel und langes Sitzen oder Stehen. Bei Frauen sind die Venen zusätzlich beansprucht, da sie über ein schwächeres Bindegewebe verfügen und unterschiedliche körperliche und hormonelle Veränderungen durchlaufen, beispielsweise während einer Schwangerschaft.

Krampfadern

Krampfadern und ihre Entstehung

Krampfadern entstehen durch eine pathologische Erweiterung der Venen im oberflächlichen Venensystem. Diese beeinträchtigt die Funktion der Venenklappen, was einen Stau und einen Rückfluss des Blutes zur Folge hat. Wie stark die Problematik ausgeprägt ist, ist meist erblich bedingt, in der westlichen Welt leiden jedoch etwa zwei Drittel der Bevölkerung darunter.

Besenreisser

Besenreiser und ihre Entstehung

Von Auge gut sichtbare, erweiterte Hautvenen sind keine Seltenheit. Diese sogenannten Besenreiser können an verschiedenen Stellen auftreten, am häufigsten sind sie jedoch an den Beinen. Nicht immer handelt es sich dabei um ein rein ästhetisches Problem, sie können auch Ausdruck eines zugrundeliegenden Venenleidens sein.

Thrombose

Die Thrombose und ihre Entstehung

Wenn sich ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäss oder gar direkt im Herz bildet, handelt es sich um eine Thrombose. Erkennen können Sie eine solche an Schwellungen, starken Schmerzen sowie einer roten oder bläulichen Verfärbung der Haut. Sollten Sie diese Symptome entwickeln, begeben Sie sich bitte umgehend in medizinische Behandlung. Ist die Problematik noch nicht akut, beraten wir Sie gerne dazu, wie Sie diesem Krankheitsbild vorbeugen können.